Zoo Basel
3. Juli 1874 - Der Eröffnungstag
Am Eröffnungstag strömten unzählige Neugierige herbei.
Zum Bestaunen gab es die Weiher mit den verschiedensten Stelz- und Wasservögeln, die Raubvögel, die Fasanerie, das Miniaturblockhaus mit Wildschweinen, die sternförmigen Anlagen für Hirsche, Büffel und Elche und eine Eulenburg.
Eine besondere Attraktion waren die Tiere im Raubtierhaus: Wolf, Luchs, Dachs, Fuchs, Wildkatze und Marder. Weitere Anziehungspunkte stellten der Bärengraben, die Felsenanlage mit Gämsen und Steinböcken und das Bassin mit Fischotter und Biber dar.
Eine Wirtschaft, ein mit Hirschgeweihen verzierter Riegelbau, mit offener und geschlossener Terrasse lud die Besucher zum Verweilen ein.
Bereits im ersten Jahr verzeichnete man im Zolli, so wurde der Zoologische Garten von der Basler Bevölkerung liebevoll genannt, einen Andrang von 62'000 Besucher, obwohl Basel-Stadt damals nur 50'000 Einwohner zählte. Bald schon musste man die Tierhaltung im Zolli neu überdenken; einerseits wegen der hohen Sterblichkeit der Alpentiere und anderseits forderten die Besucher mehr exotische Tiere zu sehen.
Nach und nach wurde der Zoologische Garten ausgebaut und die Tierhaltung wurde entsprechend den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen umgesetzt.
Eine feste finanzielle Grundlage erhielt der Zolli 1901 durch das Errichten der Johannes Beck Stiftung - ein Legat vom Basler Bürger Johannes Beck in der Höhe von Fr 750'000,--. Noch heute wird der Johannes Beck Tag im Zolli gefeiert und ermöglicht den Besuchern freien Eintritt.
Zusätzlich wird der Zolli durch Legate, Stiftungen, Spenden etc. finanziell unterstützt.
Die Finanzkommission stellt im Auftrag des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung sicher, dass die dem Zoo anvertrauten Zuwendungen und das Betriebsvermögen umsichtig und sorgfältig verwaltet werden.
Die FIKO stellt somit sicher, dass die Finanzierung der laufenden und zukünftigen Projekte des Basler Zoos sichergestellt ist und die Gelder entsprechend dem Wunsch der Donatoren eingesetzt werden können.
Jean-Nicolas Fahrenberg unterstützt seit dem dem 1. Januar 2008 als Mitglied der Finanzkommission (FIKO) ehrenamtlich den Zoologischen Garten Basel bei der Festlegung und Umsetzung der Anlagestrategie.
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