Crash an den Aktienmärkten - „Black Thursday“ 2020

11.05.2020

Die globalen Aktienmärkte haben aufgrund der Eskalation der „Corona-Krise“ in dieser Woche Kursverluste in einem Ausmass erlitten wie zuletzt in der Eurokrise (2011) und Finanzkrise (2008). Es werden sogar Erinnerungen an den Börsencrash vom 19. Oktober 1987 wach, der als „Black Monday“ mit einem Kursverlust des S&P 500 von 21% in die Geschichte einging. In der Summe erlitten die Schwellenländer und Asien ein Minus von 10%-15%, während die europäischen und amerikanischen Märkte um 18-20% korrigierten.

Ähnlich wie 1987 befinden sich die risikotragenden Anlageklassen (Aktien, hochverzinsliche Anleihen) im freien Fall, schlimmer noch, auch vermeintlich sichere Anlagekategorien wie Gold, Staatsanleihen oder Immobilienanlagen wurden von den Anlegern verkauft. Dies ist ein typisches Phänomen in einem „Börsencrash“, da der aus der Psychologie bekannte  „Herdentrieb“ und Panikreaktionen der Anleger zu einem Ausverkauf aller Anlagekategorien führt.

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