Der Coronavirus unterbricht Lieferketten und führt zu Gewinnwarnungen der Unternehmen

21.02.2020

In der Berichtsperiode sind die weltweiten Aktienmärkte in die bereits seit längerem erwartete Konsolidierungsphase eingetreten, nachdem zuvor in den USA und der Schweiz erneut neue Höchststände erzielt wurden. Kursverluste von mehr als 10% sind in den kommenden Wochen dennoch nicht zu erwarten, da aus den USA weiterhin positive Konjunkturdaten eintreffen. Dem gemäß hat sich der Wohnungsbau im Januar weniger zurückgebildet als erwartet, während die Baugenehmigungen ein 13-Jahres-Hoch von 9.2% erreicht haben. Zum anderen nimmt der Optimismus zu, dass es China mit weiteren expansiven wirtschaftspolitischen Schritten gelingt, seine vom Coronavirus belastete Wirtschaft zu stützen.

Die Auswirkungen des Coronavirus und seiner Bekämpfung haben unverkennbar negative Auswirkungen auf die globalen Lieferketten. Beispielsweise haben Automobilunternehmen bereits mit Lieferengpässen bei Komponenten zu kämpfen. Im weitern hat das Technologieunternehmen Apple diese Woche gewarnt, dass seine Umsatzprognose für das aktuelle Quartal aufgrund der rasch sinkenden chinesische Nachfrage nicht erreicht werde.

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